The European Economic Association


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European Economic Association

Press Release

Media Briefings (please click on them to open them)

AMERIKANISCHE WAFFENGESETZE: Wie eine engagierte Minderheit eine apathische Mehrheit besiegt

BETEILIGUNGSFINANZIERUNG INNOVATIVER START-UP UNTERNEHMEN: Lehren aus dem Aktienmarkt im deutschen Kaiserreich

BLOWING THINGS UP: Neue Belege dafür, dass die Medienberichterstattung über terroristische Gewalt weitere Anschläge auslösen kann

DIE LANGFRISTIGEN FOLGEN DER FINANZKRISE IN EUROPA

EXPORTEURE AUS DEM VEREINIGTEN KÖNIGREICH: Neue Erkenntnisse über die bevorzugte Währung der Preisstellung

GENDER GAPS AUF DEM ARBEITSMARKT: Neue Erkenntnisse über deren negativen Einfluss auf Produktivität und Einkommen

INTERNATIONALE HANDELSABKOMMEN: Neue Erkenntnisse über deren Einfluss auf Beschäftigung und Einkommen

ISLANDS FINANZKRISE: Neue Erkenntnisse über deren Einfluss auf die Gesundheit von Säuglingen

WIE DER MARKT AUF GELDPOLITIK REAGIERT: Eine neue Analyse über veränderte Erwartungen mit Hilfe von Twitter-Daten

WIE DIE ENTLOHNUNG IM FINANZSEKTOR DIE UNGLEICHHEIT DER EINKOMMEN BEFEUERT

WER NIEST, VERLIERT: Neue Erkenntnisse darüber, dass Heuschnupfen die Bildungschancen junger Menschen verringert

 

Others:

ZWEISPRACHIGKEIT IN DER KINDHEIT: Neue Erkenntnisse über Kinder, die zweisprachig aufwachsen
Gleichzeitig zwei Sprachen zu erlernen beeinträchtigt zwar nicht die kognitiven und nichtkognitiven Fähigkeiten von Kleinkindern, aber zeitweise ihre sprachliche Leistungsfähigkeit. Zweisprachige Kleinkinder haben zunächst einen kleineren Wortschatz, doch dieser Nachteil verschwindet meistens vor Erreichen des fünften Lebensjahres. Diese Ergebnisse wird Joanna Clifton-Sprigg auf dem jährlichen Kongress der European Economic Association im August 2015 in Mannheim präsentieren.

CHINESISCHE ENTWICKLUNGSPOLITIK: Der Gefahr ausgesetzt, von den Regierungen des Empfängerlandes manipuliert zu werden
Chinas entwicklungspolitisches Konzept, sich nicht in die politischen Verhältnisse der afrikanischen Länder einzumischen, die sie mit Hilfsprogrammen unterstützt, führt häufig zum Missbrauch der bereitgestellten Ressourcen. Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie von Andreas Fuchs, die er auf dem jährlichen Kongress der European Economic Association im August 2015 in Mannheim vorstellen wird.

Die KOLONIALE SPRACHGRENZE schädigt immer noch die afrikanischen Länder südlich der Sahara
Einwohner afrikanischer Länder südlich der Sahara, die nicht die Sprache der ehemaligen Kolonialmächte sprechen, erbringen schlechtere Leistungen in der Schule, sind oft von politischen Ämtern ausgeschlossen und schlecht über Gesundheitsprogramme informiert. Dies zeigt ein aktuelles Forschungsprojekt von Katalin Buzasi und Peter Foldvari, das sie auf dem jährlichen Kongress der European Economic Association im August 2015 in Mannheim präsentieren werden.

DATENUNSICHERHEIT: Eine neue wirtschaftspolitische Herausforderung
Angesichts neu verfügbarer Informationen müssen viele makroökonomische Daten revidiert werden. Diese Datenrevisionen führen zu zusätzlicher Unsicherheit über den aktuellen wirtschaftlichen Zustand der Volkswirtschaften in Europa und USA. Das ist die zentrale Botschaft einer Studie von Katharina Glass und Ulrich Fritsche, die sie auf dem jährlichen Kongress der European Economic Association im August 2015 in Mannheim vorstellen werden.

WIE MAN HAUSHALTE ZU „GRÜNEM VERHALTEN“ ERMUTIGT: In Belgien funktionieren Vorab-Subventionen zugunsten von Investitionen in Sonnenkollektoren am besten
Die Subventionierung von Sonnenkollektoren funktioniert besser, wenn die Regierung die Einrichtungskosten übernimmt als wenn sie den erzeugten Strom von den Haushalten aufkauft. Das ist das wichtigste Ergebnis einer Untersuchung von Olivier de Groote und Frank Verboven, die sie auf dem jährlichen Kongress der European Economic Association im August 2015 in Mannheim präsentieren werden.

Das HANDELSABKOMMEN ZWISCHEN EUROPA UND DEN USA wird den Partnerländern nutzen und entfernten Drittländern schaden
Die geplante Transatlantische Partnerschaft (TTIP) wird Einkommenszuwächse in den beteiligten Ländern und in mit diesen eng verbundenen Volkswirtschaften wie Kanada, Mexiko und den europäischen Staaten außerhalb der EU generieren. Jedoch wird es entfernte Länder wie China, Japan oder Korea schädigen. Das ist das Forschungsergebnis von Inga Heiland, das sie auf dem jährlichen Kongress der European Economic Association im August 2015 in Mannheim vorstellen wird.

FRAUENQUOTEN IN DEN WISSENSCHAFTEN SIND KONTRAPRODUKTIV: Erkenntnisse aus Italien und Spanien
Frauenquoten in wissenschaftliche Kommissionen führen nicht zu mehr Einstellungen oder Beförderungen von weiblichen Mitarbeitern, aber sie zwingen die bereits etablierten Frauen mehr Zeit in Kommissionen zu verbringen als sie dann noch für ihre Forschung einsetzen können. Das ist eines der zentralen Ergebnisse einer Studie von Manuel Bagues, Mauro Sylos-Labini und Natalia Zinovyeva, die sie auf dem jährlichen Kongress der European Economic Association im August in Mannheim präsentieren werden.

HOHE LÖHNE IM FINANZSEKTOR FÜHREN NICHT ZU EINEM BRAIN DRAIN: Erkenntnisse aus Schweden
Die Gehälter im Finanzsektor sind seit den 1980er Jahren stark angestiegen, doch hat diese Entwicklung nicht dazu geführt, dass besonders talentierte Fachkräfte von anderen Wirtschaftssektoren in den Finanzsektor abgewandert sind. Das ist die zentrale Beobachtung einer Untersuchung von Michael Böhm, die er auf dem jährlichen Kongress der European Economic Association im August 2015 in Mannheim vorstellen wird.

HOHE STUDIENGEBÜHREN VERRINGERN DIE STUDIERENDENZAHLEN: Erkenntnisse aus England und Schottland
Eine Erhöhung der Studiengebühren führt zu einem Rückgang der Bewerberzahlen, insbesondere für Studiengänge mit vergleichsweise geringer Entlohnung nach dem Abschluss. Die Zahl der eingeschriebenen Studierenden sinkt ebenfalls, wenn sich die Studiengebühren erhöhen. Allerdings gibt es keine Belege dafür, dass von diesem Rückgang insbesondere ethnische Minderheiten oder Schüler aus bildungsarmen Kommunen betroffen sind. Das sind die wichtigsten Beobachtungen einer Studie von Filipa Sá, die sie auf dem jährlichen Kongress der European Economic Association im August 2015 in Mannheim präsentieren wird.

WIE MAN SEINE ANGESTELLTEN ZU HÖHERER LEISTUNG MOTIVIERT: Experimentelle Untersuchungen zur Effektivität von Akkordlöhnen und Motivationsansprachen
Menschen für eine höhere Arbeitsleistung mehr zu bezahlen führt vor allem dann tatsächlich zu Leistungssteigerungen, wenn diese Maßnahme mit einer motivierenden Ansprache verbunden wird. Das ist das Ergebnis eines Laborexperiments von Ola Kvaløy, Petra Nieken und Anja Schöttner, das sie auf dem jährlichen Kongress der European Economic Association im August 2015 in Mannheim erläutern werden.

BEWERBUNGSVERFAHREN: Belege aus Frankreich, dass der Arbeitgeber tatsächlich Dein Facebook Profil überprüft
Facebook Profile werden immer häufiger zu Rate gezogen, wenn es darum geht zu entscheiden, ob ein Bewerber zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden soll oder nicht. Das ist die zentrale Erkenntnis einer Untersuchung von Matthieu Manant, Serge Pajak und Nicolas Soulié, die sie auf dem jährlichen Kongress der European Economic Association im August 2015 in Mannheim vorstellen werden.

LINGUA FRANCA: Wie eine gemeinsame Verkehrssprache und bessere Bildung zu mehr Welthandel führt
Eine gemeinsame Verkehrssprache fördert den Außenhandel zwischen zwei Ländern insbesondere dann, wenn einer der beiden Außenhandelspartner nicht in seiner Muttersprache kommuniziert, ein Japaner beispielsweise auf Englisch zurückgreift. Das ist die wichtigste Erkenntnis einer Studie von Enrique Martínez-García, die er auf dem jährlichen Kongress der European Economic association im August 2015 in Mannheim präsentieren wird.

SCHLECHTE SCHÜLER PROFITIEREN TROTZDEM VON EINER UNIVERSITÄTSAUSBILDUNG: Belege aus Frankreich
Auch unterdurchschnittlich begabte Schüler können ihr zukünftiges Einkommen durch den Besuch einer Universität erheblich steigern. Das ist das überraschende Ergebnis einer Untersuchung von Serena Canaan und Pierra Mouganie, die sie auf dem jährlichen Kongress der European Economic Association im August 2015 in Mannheim vorstellen werden.

MÜTTER VON ZWILLINGEN HABEN EINE GERINGERE LEBENSERWARTUNG: Erfahrungen aus Schweden
Mütter von Zwillingen haben eine geringere Lebenserwartung als andere Mütter. Raphael Guber führt diese Beobachtung auf die höhere persönliche Belastung und den Stress zurück, der mit der intensiven Betreuung der oftmals zunächst gesundheitlich angeschlagenen Zwillinge einhergeht. Diese Studie wird auf dem jährlichen Kongress der European Economic Association im August 2015 in Mannheim vorgestellt.

MÄNNLICHE STUDENTEN BEVORZUGEN MÄNNLICHE PROFESSOREN: Erkenntnisse aus studentischen Evaluationen in Frankreich
Studenten der französischen Eliteuniversitäten bewerten ihre männlichen Professoren besser, obwohl es keine Belege dafür gibt, dass deren Unterricht tatsächlich besser ist als jener ihrer Kolleginnen. Dieser ‚Gender bias‘ ist bei männlichen Studenten stärker ausgeprägt als bei weiblichen Studentinnen, aber auch bei letzteren nachweisbar. Das ist die zentrale Beobachtung einer Untersuchung von Anne Boring, die sie auf dem jährlichen Kongress der European Economic association im August 2015 in Mannheim vorstellen wird.

GELDPOLITIK UND EINKOMMENSVERTEILUNG: Wie hohe Zinsen und eine Erhöhung der Geldbasis die Ungleichheit im Vereinigten Königreich erhöhen
Höhere Zinsen erhöhen die Ungleichheit der Einkommen. Aber auch eine expansive Erhöhung der Geldbasis durch die Zentralbank kann zu mehr Ungleichheit führen, wenn diese die Gewinne stärker steigert als die Löhne der abhängig Beschäftigten. Das sind die Ergebnisse einer Untersuchung von Haroon Mumtaz und Angeliki Theophilopoulou, die sie auf dem jährlichen Kongress der European Economic Association im August in Mannheim zur Diskussion stellen werden.

WISSENSCHAFTLICHER FORTSCHRITT UND FRÜHER KARRIEREERFOLG IN DER VOLKSWIRTSCHAFTSLEHRE: Der Einfluss des wissenschaftlichen Publikationsprozesses
Talentierte Wissenschaftler aus weniger angesehenen Institutionen müssen härter arbeiten und höhere Hürden überwinden, um genauso gut zu veröffentlichen wie ansonsten vergleichbare Wissenschaftler aus berühmten Institutionen. Das ist die Schlussfolgerung einer Studie von Sascha Baghestanian und Sergey Popov, die sie auf dem jährlichen Kongress der European Economic Association im August 2015 in Mannheim präsentieren werden.

VERKÜRZUNG DER SCHULZEIT: Einfluss der G8-Reform auf den Hochschulbesuch
Die Verkürzung der Schulzeit durch die G8-Reform hat den Anteil der Schüler verringert, die direkt nach Erlangung des Abiturs eine Universität besuchen. Angestiegen ist dementsprechend der Anteil jener, die zunächst ein freiwilliges soziales Jahr einlegen oder für längere Zeit ins Ausland reisen. Das ist die wichtigste Beobachtung einer Studie von Tobias Meyer, die er auf dem jährlichen Kongress der European Economic Association im August 2015 in Mannheim vorstellen wird.

DIE BEKÄMPFUNG VON STEUERHINTERZIEHUNG: Die Möglichkeit der Selbstanzeige von Steuersündern erhöhte Beides: Steuereinnahmen und Steuerhinterziehung
Steuersündern anzubieten, durch freiwillige Selbstanzeige den Umfang ihrer Bestrafung zu verringern, ist der beste Weg, die Steuereinnahmen zu erhöhen, obwohl von dieser Maßnahme auch Anreize für mehr Steuerhinterziehung ausgehen. Das ist die Schlussfolgerung einer Studie von Dominika Langenmayr, die sie auf dem jährlichen Kongress der European Economic Association im Auigust in Mannheim präsentieren wird.

DIE QUALIFIKATION VON EINWANDERERN IN REICHE LÄNDER: Die langfristige Entwicklung in der Schweiz
Die zunehmende Nachfrage in den OECD Ländern nach sehr gut ausgebildeten Fachkräften hat in den letzten dreißig Jahren dazu geführt, dass auch die Einwanderer eine immer höhere Qualifikation aufwiesen. Eine andere Wirkung ging hingegen von der Aufhebung der Mobilitätsbarrieren innerhalb des gemeinsamen europäischen Marktes aus. Diese Maßnahme förderte insbesondere die Einwanderung von Personen ohne tertiären Bildungsabschluss. Diese Beobachtungen finden sich in einer Untersuchung von Andreas Beerli und Ronald Indergand, die sie auf dem jährlichen Kongress der European Economic Association im August 2015 in Mannheim zur Diskussion stellen werden.

TOBIN STEUER: Die Besteuerung von Finanzmarkttransaktionen macht die Märkte mehr statt weniger volatil
Die Einführung einer Steuer auf Finanzmarkttransaktionen würde die Preisstellung schwieriger machen und zu größerer Volatilität während hektischer Marktphasen führen. Das ist das zentrale Ergebnis eines Forschungsprojekts von Albina Danilova und Christian Julliard, das sie auf dem jährlichen Kongress der European Economic Association im August 2015 in Mannheim vorstellen werden.

DIE UNGLEICHHEIT IN DEN USA WIRD WEITER WACHSEN: Technologischer Wandel spielt dabei eine größere Rolle als gedacht.
In zwanzig Jahren wird dem reichsten 1 Prozent der Bevölkerung die Hälfte des privaten Vermögens in den USA gehören. Eine neue Langzeitstudie von Baris Kaymak und Markus Poschke belegt, dass der technologische Wandel der mit Abstand wichtigste Faktor für die Erklärung dieser Entwicklung ist. Dagegen spielen die starken Steuersenkungen für Top-Verdiener in den letzten Jahrzehnten kaum eine Rolle für die wachsende Ungleichheit. Die Autoren werden ihre spannenden Ergebnisse auf dem jährlichen Kongress der European Economic Association im August 2015 in Mannheim vorstellen.

WÄHLEN GEHEN MACHT REICH: Wie politische Teilhabe die soziale Mobilität erhöht.
Länder mit höherer Wahlbeteiligung geben mehr für öffentliche Bildungseinrichtungen aus und erhöhen somit die Aufstiegschancen von Kindern aus Familien mit geringem Einkommen. Das ist das Ergebnis einer neuen Untersuchung von Christopher Rah, die der Autor auf dem jährlichen Kongress der European Economic Association im August 2015 in Mannheim vorstellen wird. Falls jeder zur Wahl gehen würde, wäre das spätere Einkommen der Kinder viel weniger vom Einkommen ihrer Eltern abhängig, da Bezieher geringer Einkommen größeren Wert auf ein gutes öffentliches Schulsystem legen als Besserverdiener, die sich teure Privatschulen für ihre Kinder leisten können.

WIRTSCHAFTSKRISEN SCHAFFEN BESSERE LEHRER: Neue Studie zeigt den Einfluss von Rezessionen auf die Qualität der Lehrkräfte an Schulen in Florida.
In einer neuen Studie zeigen Markus Nagler, Marc Piopiunik und Martin West, dass Lehrer, die ihren Job während einer Wirtschaftskrise antreten, bessere Testergebnisse für ihre Schüler erreichen als Lehrer, die während ökonomischer Boomphasen neu an die Schulen kommen. Dies führen die Autoren auf die höhere Motivation der jungen Lehrer in einer Rezession zurück, da die Verdienstmöglichkeiten außerhalb des Bildungssystems dann schlechter sind als in Zeiten hohen Wirtschaftswachstums. Im Umkehrschluss kommen sie zu dem Ergebnis, dass sich besser bezahlte Lehrkräfte in Form einer höheren Qualität der Schulbildung auszahlen würden. Die Autoren werden ihre Ergebnisse auf dem jährlichen Kongress der European Economic Association im August 2015 in Mannheim vorstellen.

JOBKILLER TECHNOLOGISCHER WANDEL: Historische Belege aus der Zeit der großen Depression.
Noch immer wird in den Wirtschaftswissenschaften die Frage heiß diskutiert, ob technologischer Fortschritt eher zu mehr oder weniger Arbeitslosigkeit führt. Miguel Barroso Morin zeigt anhand eines historischen Beispiels, dass die Einführung einer neuen Produktionstechnologie eindeutig zu höherer Arbeitslosigkeit führen kann. Als sich in der amerikanischen Zementindustrie in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts die Benutzung elektrischer Energie durchsetzte, machte das die Unternehmen und damit auch die einzelnen Arbeitnehmer zwar dauerhaft viel produktiver, führte aber insgesamt zu einer stark steigenden Arbeitslosigkeit, weil sich die Gesamtproduktion nicht erhöhte. Der Autor wird seine Ergebnisse auf dem jährlichen Kongress der European Economic Association im August 2015 in Mannheim vorstellen.

DAS WUNDER AUF DEM DEUTSCHEN ARBEITSMARKT: Die erhöhte Leistungsfähigkeit der Arbeitsagenturen erklärt den Rückgang der Arbeitslosigkeit
Die deutsche Arbeitslosenquote hat sich zwischen 2005 und 2010 nahezu halbiert. Dieser Erfolg kann teilweise durch den konjunkturellen Aufschwung erklärt werden. Wichtigste Ursache war jedoch die erhöhte Leistungsfähigkeit der Arbeitsagenturen, denen es besser als zuvor gelang, Arbeitslose den verfügbaren freien Stellen zuzuordnen. Das ist das zentrale Ergebnis einer Untersuchung von Moritz Kuhn und Kollegen, die sie auf dem jährlichen Kongress der European Economic Association im August 2015 in Mannheim zur Diskussion stellen werden.

DER TEUFELSKREIS UNZUREICHENDER BILDUNG IN AFRIKA: Die schlechte Ausbildung der Lehrer erklärt die geringen Schulerfolge ihrer Schüler
Die Lehrer der afrikanischen Länder südlich der Sahara wissen zu wenig über ihr Fachgebiet, um ihre Schüler ordentlich unterrichten zu können. Dieses Defizit kann nicht durch die Zurverfügungstellung von mehr und besseren Lehrbüchern ausgeglichen werden. Das ist die wichtigste Beobachtung eines Forschungsprojekts von Jan Bietenbeck, Marc Piopiunik und Simon Wiederhold, das sie auf dem jährlichen Kongress der European Economic Association im August 2015 in Mannheim vorstellen werden.

EUROPAS FINANZSEKTOR IN DEN LETZTEN FÜNFZIG JAHREN: Schnelles Wachstum zu Lasten der Volkswirtschaft
Der Anteil des Finanzsektors am europäischen Bruttoinlandsprodukt ist von 2,3 Prozent im Jahr 1951 auf 8,2 Prozent im Jahr 2007 stark angestiegen. Diese Entwicklung war allerdings nicht mit entsprechenden Produktivitätssteigerungen verbunden. Ganz im Gegenteil: Der reale Preis der Finanzdienstleistungen hat sich im Beobachtungszeitraum erhöht. Das ist das überraschende Ergebnis einer Studie von Guillaume Bazot, die er auf dem jährlichen Kongress der European Economic Association im August 2015 in Mannheim präsentieren wird.
 

 

Last update August 25, 2015
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